Berufliche Schule B14


Projekttyp
Hochbau

Ort
Nürnberg

Auftraggeber
Stadt Nürnberg

Entwurf
Architekten Michel + Wolf + Partner, Stuttgart

Auszeichnungen
Engere Wahl: Auszeichnung Guter Bauten Franken 2015, Architekturpreis der Stadt Nürnberg 2016

Bauzeit
2011-2013

Abmessung
BGF 11.367 m²; BRI 43.114 m³

Fotos
Brigida González, Stuttgart

Leistungsumfang
Tragwerksplanung, LP 1-6 gem. §51 HOAI 2009, stichprobenartige Bauüberwachung, weitere besondere Leistungen

Bearbeitung
Projekt ausgeführt als Dr.Kreutz+Partner

Die berufliche Schule B14 versteht sich als Kompetenzzentrum für Ausbildungsberufe in den Bereichen Büro, Verwaltung sowie Verkehr. Der Neubau der B14 wurde auf dem Gelände des bereits bestehenden Berufsbildungszentrums in Nürnberg-Schoppershof als 4-geschossige, vollständig unterkellerte Stahlbetonkonstruktion errichtet.

 

Im Innenbereich des Gebäudes befindet sich eine über alle Geschosse offene Pausenhalle mit je Geschoss umlaufender und frei auskragender Flurzone, an die Brücken zur Querung der Halle angeschlossen sind. Die Randträger der Brücken sind als vorgespannte Fertigteilträger ausgebildet, welche zwischen den Geschossdecken mit Hilfe von Stahleinbauteilen eingehängt wurden. Zur Begrenzung der Verformung sind die Brücken über Stahlzugstäbe von der Decke über dem 3. Obergeschoss abgehängt. Die Decken über dem Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss sowie die Decke über dem 3. Obergeschoss des Kopfbaues sind als schlaff bewehrte punktgestützte Flachdecken ausgebildet.

 

Das Kellergeschoss, deren Stahlbetonkonstruktion als sogenannte „Weiße Wanne“ ausgebildet ist, wird zum größten Teil als Tiefgarage genutzt. Unter der angrenzenden Straße „Am Messehaus“ tritt eine Überschneidung des Untergeschosses mit einem angrenzenden U-Bahnbauwerk auf. Hier gewährleisten eine Tiefergründung des Kellergeschosses mit Bohrpfählen und ein Magerbetonpolster, dass das U-Bahnbauwerk lastfrei gestellt ist.

 

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