Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der FHWS


Projekttyp
Hochbau

Ort
Schweinfurt

Auftraggeber
Staatliches Bauamt Schweinfurt

Entwurf
Fritsch + Tschaidse Architekten, München

Bauzeit
2017-2020

Abmessung
BGF 8.700 m², BRI 42.900 m³

Fotos
Stefan Müller-Naumann, München; Oliver Heinl, Rednitzhembach

Leistungsumfang
Tragwerksplanung, LP 1-6 gem. §51 HOAI 2013, weitere besondere Leistungen

Bearbeitung
Projekt ausgeführt als Dr.Kreutz+Partner

Der Institutsneubau des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen (FWI) befindet sich an einer der wichtigsten städtebaulichen Achsen des sich in der Entstehung befindenden i-campus der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) auf dem Gelände der ehemaligen Ledward Barracks in Schweinfurt. Er bietet Räumlichkeiten für Hörsäle, Seminarräume, ein Virtual-Reality-Labor sowie für Bürozonen und eine Cafeteria.

 

Das Gebäude ist als monolithische Stahlbetonkonstruktion ohne Bewegungsfugen mit einem Grundriss von ca. 70 m x 70 m und einem begrünten innenliegenden Pausenhof errichtet. Die teilunterkellerten Gebäudespangen verfügen über zwei aufgehende Geschosse. Lediglich der Seminarsaal ist eingeschossig errichtet, wobei eine mögliche spätere Aufstockung planungstechnisch berücksichtigt wurde.

 

Die Tragkonstruktion besteht aus unterzugsfreien Flachdecken mit einer Spannweite von bis zu 10,80 m, welche über dem Erdgeschoss überwiegend liniengestützt auf Wandabschnitten und über dem 1. Obergeschoss punktgestützt auf Stützen aufliegen.

 

Die geforderte flexible Grundrissausbildung in den einzelnen Geschossen wurde mit einer Minimierung und entsprechenden Positionierung der vertikalen lastabtragenden Bauteile gewährleistet. Durch die Vorspannung der Decken konnten große Spannweiten wirtschaftlich umgesetzt werden, da im Bauzustand kein aufwendiges und damit kostenintensives Raumgerüst notwendig war. Die gewählte Flachdeckenkonstruktion gewährleistet zudem eine in Bezug auf das Tragwerk komplett flexible Leitungsführung der haustechnischen Medien bei der für ein Institutsgebäude notwendigen hohen Installationsdichte. Insgesamt wurde der standardisierte Rohbau in einer optimierten Rohbauzeit und überwiegender Ortbetonkonstruktion von lediglich 9 Monaten erstellt.