Konzernzentrale Hafencity


Projekttyp
Wettbewerbe

Ort
Hamburg

Auftraggeber
Jungheinrich AG

Entwurf
Prof. Carsten Roth Architekt, Hamburg

Auszeichnungen
1. Preis, 2. Platz nach weiterer Bearbeitung – Juni 2005

Bauzeit
2005

Leistungsumfang
Entwicklung eines Tragwerkkonzeptes, Vordimensionierungen, Kostenschätzung

Bearbeitung
Projekt ausgeführt als Dr.Kreutz+Partner

Die Tragstruktur der neuen Konzernzentrale gliedert sich im Wesentlichen in zwei Teile: Den in der Vertikalen durchgängigen „Rücken“ mit Büro-, Lagerbereichen und den Erschließungskernen sowie die sich daran angliedernden um die Atrien angeordneten „Finger“, eine kammartige Struktur, die über der Ebene des Erdgeschosses mit dem Ziel einer maximalen Stützenfreiheit abgefangen wird.

Die Decken der "Finger" sind in allen Geschossen mit Spannbetonhohldielen konstruiert, die in der Lage sind die Querrichtung stützenfrei zu überspannen. Diese Decken liegen in der Fassadenebene auf Stahlrandträgern die mit den Ringbalken vergossen werden. Die Ringbalken und der Verguss mit Stahlbeton dient zum Einen der Gewährleistung ausreichender horizontaler Steifigkeit zum Anderen wird auf diese Weise der F90 Standard der Randträger erreicht. Die Randträger leiten Ihre Last auf Stahlverbundstützen im Raster von 5,4m weiter.

Über der Erdgeschoss- und Showroomebene sind in der Fassadenebene Vierendelträger als Stahlverbundkonstruktionen mit einer maximalen Spannweite von 16,2m angeordnet. Sie nehmen das Stützenraster der darüberliegenden Geschosse auf.