Lärmschutzwand GDC


Projekttyp
Sonderbau Wettbewerbe

Ort
Niedernberg

Auftraggeber
netzwerkarchitekten, Darmstadt

Entwurf
netzwerkarchitekten, Darmstadt

Bauzeit
2013

Abmessung
L x B x H: ca. 108m x 2,7m x 14m

Fotos
Joachim Grothus, Bielefeld

Leistungsumfang
Tragwerksplanung, LP 1-4 gem. §51 HOAI 2009, besondere Leistungen

Bearbeitung
Projekt ausgeführt als Dr.Kreutz+Partner

Die Lärmschutzwand, die im Zuge der Errichtung der Logistikzentrale der Firma Gries Deco Company notwendig wurde und gleichzeitig als witterungsgeschützter Weg zwischen Hochregallager und Kommissionierungsgebäude dient, ist als Stahlkonstruktion in Rahmenbauweise ausgeführt.

 

Als Rahmenriegel und Stiele wurden im Regelbereich IPE-Profile verwendet. Im Randbereich mit erhöhter Windlast sind diese Profile als aus Blechen zusammengesetzte Schweißprofile mit den Außenabmessungen der IPE-Profile des Regelbereiches gefertigt. Die einzelnen Querrahmen werden in jeder Ebene über U-Profile in Längsrichtung gekoppelt.

 

Die Aussteifung der Konstruktion in Querrichtung übernehmen Stahlrahmen, die im Abstand von 2,0 m aufgestellt sind. Das jeweils unterste (Durchgang) und oberste Rahmenfeld wird hierbei ohne Verbände ausgeführt, die beiden mittleren Felder werden durch Wandverbände ausgesteift. Die Aussteifung in Längsrichtung wird über Wandverbände sichergestellt. Die allseitige Verkleidung der Stahlkonstruktion aus Faserzementplatten ist zwängungsfrei an den Rahmenstielen der Unterkonstruktion befestigt.

 

Der Anschluss der Stahlkonstruktion an die Gründungsbauteile der massiven Stahlbetonkonstruktion erfolgt über Einbauteile mit nachträglichem Verguss. Die Kippsicherung der Gründungsbauteile wird durch die Erdauflast sichergestellt.