Neubau gymnasiale Oberstufe


Projekttyp
Hochbau

Ort
Frankfurt am Main

Auftraggeber
Stadt Frankfurt am Main, Stadtschulamt

Entwurf
AV1 Architekten GmbH, Kaiserslautern

Bauzeit
2019-2022

Abmessung
BGF 8.750 m², BRI 43.520 m³

Fotos
Oliver Heinl, Rednitzhembach

Leistungsumfang
Tragwerksplanung Leistungsphasen 1-6 gemäß §51 HOAI 2013 + Besondere Leistungen

Bearbeitung
Bearbeitung als Tragraum Ingenieure und vormals Dr. Kreutz+Partner

Der Neubau der gymnasialen Oberstufe der Carlo-Mierendorff-Schule besteht aus einem Hauptgebäude sowie zwei Nebengebäuden. Alle Bauteile sind als Stahlbetonkonstruktionen, bzw. die Fassaden als leichte Holzkonstruktionen mit vorgesetzten Holzlamellen erstellt. 

 

Das Hauptgebäude ist vollunterkellert und hat drei oberirdische Stockwerke, die eine überdachte Aula umschließen. Im Erdgeschoss befinden sich die Aula und die Mediathek, während in den oberen Etagen Unterrichtsräume, EDV-Räume, Lehrerzimmer und Verwaltung angeordnet sind. Lager- und Technikräume sind im Untergeschoss untergebracht. Die Nebengebäude, nicht unterkellert, umfassen hauptsächlich Unterrichtsräume und ein Schülercafé mit Speisesaal im Erdgeschoss des nordöstlichen Gebäudes. Sie sind ebenfalls ringförmig um jeweils einen Innenhof angelegt.

 

Zur Optimierung der Bauzeit sind die Gebäude größtenteils aus Halb- bzw. Vollfertigteilen mit einachsig gespannten Stahlbetondecken erstellt, welche linear auf den Stahlbetonwänden, bzw. auf den als tragenden Balken ausgebildeten Brüstungen sowie Fensterstürzen aufliegen. In kleineren Teilbereichen wie z. B. an den Auflagerpunkten der freitragenden Hallentreppen sind die Eckfelder der Decke in Ortbeton hergestellt, um zur Verringerung der Verformungen einen zweiachsigen Lastabtrag ermöglichen zu können. Die Dachkonstruktion der Halle im Hauptgebäude ist als leichte Stahlkonstruktion mit hohem Vorfertigungsgrad ausgeführt. Im Raster der Oberlichter sind geschweißte Hohlprofilträger mit in 90 Grad hierzu verlaufenden konstruktiven Querträgern realisiert. Die Dacheindeckung zwischen den Oberlichtern erfolgt über Trapezblechprofile.