regiomove Mobilitätsstationen


Projekttyp
Sonderbau Wettbewerbe

Entwurf
netzwerkarchitekten, Darmstadt / unit-Design, Frankfurt am Main

Auszeichnungen
1. Preis, Einladungswettbewerb 2019

Bauzeit
2022

Fotos
Norbert Miguletz, Frankfurt am Main

Leistungsumfang
Tragwerksplanung, LP 1-3,6 gem. §51 HOAI 2013, besondere Leistungen

Bearbeitung
Projekt ausgeführt als Tragraum

 

Diese charakteristischen Module verschiedener Mobilitätssysteme umfassen z. B. Infotafeln, Schließfächer, Akkuladestationen, offenes Bücherregal, Fahrradständer mit Werkzeugtoolbar/Luftpumpe, Bike-/Scooter-Ladestation, Car-Sharing sowie die klassischen Haltestellen mit überdachter Sitzgelegenheit. Über farbige, transluzente und mit Infopiktos versehene Glasplatten in der Überdachungsebene erfolgt eine Fernwirkung mit Landmarkcharakter. Dem Gestaltungsprinzip liegt der Entwicklungsgedanke von hoher Flexibilität und Funktionalität zugrunde, so dass die verschiedenen Anforderungen sinnvoll integriert und bei Bedarf erweitert werden können. Die verschiedenen Einheiten wurden modular entwickelt, damit sie im Baukastenprinzip von der jeweils ausführenden Firma ohne weitere notwendige tragwerksplanerische Anpassungen umgesetzt werden können. Die tragenden Bauteile bestehen im Wesentlichen aus verschweißten und verzinkten Stahlkonstruktionen aus Rechteckhohlprofilen. Im Hinblick auf einen möglichst hohen Vorfertigungsgrad erfolgte größtenteils eine Bauteiltrennung in „Stützenebene“ und „Überdachungsebene“. Um den Montage- und Transportaufwand möglichst gering zu halten, werden diese beiden vorgefertigten Bauteilgruppen über Steckverbindungen mit Einschieblingen vor Ort miteinander verbunden. Dabei wird die Überdachungsebene in die Stützen gesteckt, die wiederum über eine Dübelverankerung auf Ortbeton- bzw. auf Fertigteilfundamenten befestigt sind. Die Stützenebene nimmt die Vertikal- sowie Horizontallasten aus der Überdachungsebene auf und leitet diese in die Fundamentierung weiter