Skisprungschanze Holmenkollen


Projekttyp
Wettbewerbe

Ort
Oslo

Auftraggeber
Oslo kommune

Entwurf
Dissing Weitling arkitektfirma a/s, Kopenhagen

Auszeichnungen
Internationaler Realisierungswettbewerb

Bauzeit
2007

Abmessung
Anlauflänge ca. 120m, Höhe ca. 70m

Leistungsumfang
Entwicklung eines Tragwerkkonzeptes, Vordimensionierungen, Entwicklung eines Konzeptes für den Bauablauf

Bearbeitung
Projekt ausgeführt als Dr.Kreutz+Partner

Die Primärkonstruktion der neuen Skisprungschanze ist als Kragträger ausgebildet, der sich in den felsigen Untergrund einspannt. Zur Minimierung der Eigengewichte der Konstruktion ist der tragende Querschnitt in einen Betondruckgurt, eine vorgespannte Stahlbetonkonstruktion als Zuggurt und ein Stahl- und Stahlverbundfachwerk als Steg aufgelöst. Der kastenförmige Betondruckgurt gewährleistet neben dem reinen Lastabtrag auch die Aufnahme der Konstruktionen für die Personenaufzüge und die innen liegende Erschließung der Räume am Kopf des Kragträgers.

 

Die Laufplatte des Inruns wird ohne Verbund vorgespannt. Am Ende des Inruns erfolgt die Umlenkung der Spannkräfte durch sich über der Verbundstütze kreuzende Endverankerungen. Die Weiterleitung der Vorspannkräfte in die Fundamentierung erfolgt dann über vier vorgespannte Zugstützen.

Der Kopfbau am oberen Ende des Kragarms wird als leichte über die Fassadenebene räumlich tragende Stahlkonstruktion an den Betonschaft angehängt. Die Deckenplatten des Kopfbaus werden als Stahlverbunddecken zur Gewährleistung ausreichender räumlicher Steifigkeit ausgebildet.

An der Laufplatte des Inrun seitlich angesetzte Stahlkragträger als Sekundärkonstruktion nehmen den außen liegenden zweiten Windshield auf.